Braune Ökologie – Eine Einführung

Dieser Artikel soll – kurz und knapp – zeigen, wie vielfältig unterschiedliche Szenen, denen ein offenes oder gänzlich geschlossenes rechtsextremes Weltbild zugeschrieben werden kann, sich mit ökologischen Themen wie etwa biologische Anbauformen oder Tierschutz auseinandersetzen. Die Liste der hier genannten Personen und Beispiele erhebt – und das ist mir wichtig anzuführen – keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Die von mir gewählten Beispiele stammen sowohl aus Österreich als auch aus Deutschland, wobei hier sowohl thematisch als auch personell bisweilen reger Austausch herrscht und demnach auch keine strikte Trennung zwischen österreichischen und deutschen Szenen herzustellen wäre.
Ein Dilemma, mit dem man bei der Recherche unweigerlich konfrontiert ist, ist die Tatsache, dass es für den Außenstehenden, der nicht einer bestimmten Szene oder Gruppe angehört, bisweilen schwierig zu überschauen ist, wie stark die Verbindungen zwischen einzelnen Szenen und Subszenen sind. Am ehesten werden diese Verbindungen durch „Personalunionen“ sichtbar.

Walter Ochensberger
Ein prominentes Beispiel dafür wäre der wegen Holocaustleugnung verurteilte Walter Ochensberger. Der 1941 geborene Antisemit und Holocaustleugner gibt und gab in den letzten Jahrzehnten mehrere Periodika heraus – unter anderem Phoenix und Top Secret. Beide sind sind durchzogen von Weltverschwörungstheorien, offenem Antisemitismus, Solidaritätsbekundungen mit Holocaustleugnern und NS-Apologie. Während Top Secret 2007 endgültig eingestellt wurde, beschränkt sich Phoenix mehr und mehr auf den Nachdruck bereits erschienener oder im Internet kursierender Artikel von Neonazis. Er war und ist bist heute eine zentrale Figur des österreichischen Neonazismus, verfügte vor allem in der Hochzeit der Nationaldemokratischen Partei und Gottfried Küssels VAPO in den 80ern und Anfang der 90er über internationale Kontakte. Mit dem Niedergang der rechtsextremen Parteien wurde Tarn- bzw. Ersatzorganisationen und -parteien geschaffen, um den Zusammenhang mit der öffentlich seit längerem belasteten NDP verschleiern. Hier muss allerdings angefügt werden, dass diese Ersatzorganisationen nur bedingt zu Einfluss im rechtsextremen Spektrum gerieten. Doch zurück zu Ochensberger. Er war führender Funktionär der Volkstreuen Grünen Bewegung, die laut Parteiregister mit 17. Jänner 1985 gegründet wurde. Sie besaß die gleiche Anschrift wie das „Deutsch-österreichische Institut für Zeitgeschichte“ – beides hatte seinen Sitz in Vorarlberg. Ebenso das Periodikum Nachrichten-Austausch-Dienst, das mit Ochensbergers berüchtigtster Zeitschrift Sieg ident war. Neben Kontakten zur Wehrsportgruppe Hoffmann, zu der auch der Oktoberfestattentäter Gundolf Köhler ein Naheverhältnis hatte, bestanden vor allem Kontakte zu Organisationen der so genannten ökologischen Volksbewegung. Darunter beispielsweise der Weltbund zum Schutze des Lebens, die Arbeitsgemeinschaft volkstreuer Ökologen oder auch die als wertekonservativ geltende Grüne Aktion Deutschland. Umweltschutz wurde und wird in Ochensbergers Publikationen vor einem biologistisch-rassistischen Hintergrund verstanden, wie in einer Ausgabe von Sieg von 1988 zu lesen ist:

Erhaltung der natürlichen Vielfalt – Rassenhygiene ist Umweltschutz von innen!

Weltbund zum Schutze des Lebens
Ich möchte mit euch, liebe Leserinnen und Leser, nun einen Sprung in die jüngere Vergangenheit – ins Jahr 2012 – machen. Der zuvor schon genannte Weltbund zum Schutze des Lebens geriet 2012 in die Schlagzeilen und in die Diskussion innerhalb der Anti-Atom-Bewegung, konkret der Initiative Antiatom-Szene, die dem grünen Landesrat Rudi Anschober vorwarf, mit Rechtsextremen innerhalb des Weltbundes in Umweltfragen zusammenzuarbeiten.

Der WSL selbst wurde 1958 in Salzburg von dem Förster Günther Schwab gegründet, der den Verband entscheidend ideologisch prägte. Der Gründer hatte sich schon vorher politisch betätigt. Er trat im Oktober 1930 in Wien der NSDAP und der SA bei, wo er es bis zum Sturmführer brachte. 1939 publizierte er den völkischen Kitsch­roman Mensch ohne Volk im Eher-Verlag, dem Zentralverlag der NSDAP, in dem auch Hitlers Mein Kampf und der Völkische Beobachter erschienen. Die deutsche Sektion des WSL engagierte sich unter der Führung des rechtsextremen Publizisten und „Volkskundlers“ Werner Georg Haverbeck erfolgreich in der Ökologie- und Anti-AKW-Bewegung und wurde dafür von österreichischen Gesinnungsfreunden bewundert. Haverbeck beteiligte sich führend an der Gründung der deutschen Grünen, Anfang der achtziger Jahre erschien ihm die Partei jedoch als zu links. 1981 unterzeichnete er das Heidelberger Manifest, in dem, unter anderem zur „ökologischen Entlastung“, die „Rückkehr“ von „Gastarbeitern“ in ihre „angestammte Heimat“ gefordert wurde. Der deutsche WSL löste sich wegen seines Bedeutungsverlusts im Jahr 2000 auf, der weitere Betrieb seiner Schulungsstätte Collegium Humanum und der gleichnamige Verein wurden 2008 vom Bundesinnenministerium wegen Volksverhetzung und Verherrlichung des NS verboten. Der Verein Atomstopp hatte den Präsidenten der österreichischen Sektion des WSL Friedrich Witzany für ein Komitee prominenter Unterstützer des Euratom-Volksbegehrens nominiert. Weder Witzany noch der österreichische WSL haben sich vom Gründer der Organisation und seiner Ideologie distanziert. Während Repräsentanten des österreichischen Staats und von Umweltschutzgruppen Schwab 2004 anlässlich seines 100. Geburtstag ehrten, versandten der WSL und die Oberösterreichische Überparteiliche Plattform gegen Atomgefahr nach Angaben des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) eine Presserklärung, in der sug­geriert wurde, Schwab sei „nicht aufgrund seiner braunen Vergangenheit und teilweise rechts­extremen Ansichten, sondern bloß wegen seines Engagements gegen die Atomkraft“ heftig kritisiert worden. Das DÖW verwies 2009 in einem Papier mit dem Titel „Der WSL-Ö und sein Verhältnis zum Rechtsextremismus“ auch auf Kontakte Witzanys zur Naziszene in den achtziger Jahren.

Eine besonders paradoxe Situation: Die dem scheidenden dritten NR-Präsidenten Martin Graf nahestehende Seite unzensuriert.at verteidigte in diesem Fall sogar Rudi Anschober, während üblicherweise Die Grünen als oberstes Feindbild kultiviert werden.

Umwelt & Aktiv
Während Verbände wie der WSL sowohl in Ideologie als auch im Auftreten verstaubt wirken, kommt die moderne „braune Ökologie“ vermeintlich flott, teilweise unpolitisch daher. Ein gutes Beispiel dafür ist die Umweltzeitschrift Umwelt & Aktiv. Auf den ersten Blick sieht das Heft aus wie ein normales Magazin in moderner Aufmachung. Themen wie Biosprit und Gentechnik werden ebenso in Artikel verpackt wie Gartentipps. Wer sich jedoch eingehender mit der Zeitschrift und ihrem Online-Auftritt auseinandersetzt, stößt auf Germanenmythen und heidnische Bräuche. Unter der eigenen Rubrik „Heimatschutz“ liest man in der Ausgabe 3/2011, dass das deutsche Volk biologisch und geistig aussterbe, wenn Deutsche sich mit Menschen anderer ethnischer Herkunft fortpflanzen. Das betäubungslose Schächten von Tieren als „barbarischer Brauch der Juden und Muslime“ angeprangert. In einer Ausgabe aus dem Jahr 2007 liest man die polemischen Zeilen:

Damit sich alle Migranten wie zu Hause fühlen, kann man noch andere religiös begründete Bräuche wie Genitalverstümmelung, Steinigen und Handabhacken aus dem Orient importieren.

Die Redaktion bezeichnet sich selbst als parteipolitisch unabhängig. Im Impressum der Zeitschrift ist der Verein Midgard e.V. angegeben. Vorstände des Vereins sind Christoph Hofer und Berthild Haese, die beide – ebenso wie einige der AutorInnen – Verbindung zur rechtsextremen NPD besitzen. Christoph Hofer war NPD-Bezirkschef in Niederbayern und Vorsitzender im Kreis Rottal-Inn. Redaktionsmitglieder kommunizieren intern über NPD-Mailadressen, wie etwa über die von Peter Haese, Berthild Haeses Ehemann. Führende NPD-Kader wie Sascha Roßmüller zählen zu den Autoren – er verfasste in der Ausgabe Nummer 3/2007 einen Artikel über Atomkraft. In der ersten Ausgabe aus dem Jahr 2007 wurden Passagen direkt aus dem Parteiprogramm der NPD übernommen. Folgendes Zitat stammt aus dem NPD-Umweltprogramm:

Deutsche Landschaften sind Kulturlandschaften. Deshalb kann Umweltschutz grundsätzlich nicht getrennt von der kulturellen Entwicklung betrachtet werden.

In Anzeigen wird für Bücher aus dem NPD-Verlag Deutsche Stimme geworben. So zum Beispiel für eine Ausgabe von Rasse, Evolution und Verhalten – Eine Theorie der Entwicklungsgeschichte, das auch im für rechtsextreme und völkische Publikationen bekannten ARES-Verlag erschienen ist.

Interessantes Detail am Rande: für die Ausgabe 3/2011 stellte sich der für seine Mitgliedschaft in der legendären Kommune I bekannte Linksaktivist Rainer Langhans für ein Interview zur Verfügung. Übrigens nicht das erste Mal. 2010 gewann Manuel Ochsenreiter vom rechtsextremen Magazin Zuerst! Langhans für ein Interview, anknüpfend an dessen frühere These:

Wir müssen die besseren Faschisten sein, denn der Faschist ist in meinen Augen jemand, der erstmal natürlich das Himmelreich auf Erden holen wollte, also der wirklich was Gutes wollte. Also unter dem Gesichtspunkt ist Hitler selbstverständlich für uns alle ein großer Lehrer, das wird keiner ablehnen können.

An diesem Beispiel wird gut sichtbar, dass es vor allem im Themenkomplex Ökologie und Umweltschutz Berührungspunkte zwischen – spricht man in traditionellen ideologischen Kategorien – links und rechts gibt. Ein wesentlicher Problempunkt, der dazu führt, dass rechtsextremen Gruppierungen über die Aneignung und Adaptierung bestimmter Themen nicht nur den Vorstoß in die Mitte der Gesellschaft, sondern auch in Teile der politischen Linken gelingt.

In der deutschen NPD will man schon durchaus länger mit Ökothemen die Stimmen der WählerInnen gewinnen. Bereits 1973 erwähnte die Partei in ihrem Düsseldorfer Programm Umweltschutz als Beitrag zur Volksgesundheit. Im aktuellen Programm lehnt die NPD Gentechnik und industrielle Massentierhaltung ab, fordert Geld für alternative Energien und eine nationale Selbstversorgung mit landwirtschaftlichen Produkten.

In Mecklenburg-Vorpommern ließ die NPD Plakate mit dem Slogan „Umweltschutz = Heimatschutz“ drucken und auf der letzten Seite der ersten Ausgaben von „Umwelt & Aktiv“ ist zu lesen: „Umweltschutz ist nicht Grün“. Ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern existiert zudem abseits der NPD eine Bewegung von Landwirten, die die Tradition der Artamanen wiederbeleben will. Bei den Artamanen handelte es sich um eine völkische Bauernbewegung aus den zwanziger Jahren, die eine radikale Blut-und-Boden-Ideologie verfolgte. Mitglieder dieser Gruppe sind im neonazistischen und nationalistischen Milieu zu verorten. Die Familien schickten etwa ihre Kinder zur 1994 verbotenen neonazistischen Wiking-Jugend, die sich als direkter Nachfolger der Hitlerjugend begriff, oder auch zur 2010 verbotenen Nachfolgeorganisation Heimattreue Deutsche Jugend.

Ein Proponent der deutschen „braunen Ökologen“ war Baldur Springmann, der 2004 verstarb. Der Öko-Landwirt war Mitbegründer der Grünen, später zusammen mit Herbert Gruhl einer der Spitzenpolitiker der konservativen Ökologisch-Demokratischen Partei. Vor allem in den letzten Jahren seines Lebens war er im rechtsextremen Umfeld aktiv, hielt etwa 2003 beim Pressefest der FPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ eine Rede. In Aufsätzen warb er für „Bioregionalismus“ und „notwendige Mutterlandsliebe“, er lieferte wichtige Stichworte für die Verbindung von Umwelt- und Einwanderungspolitik. Sein Kollege Gruhl – übrigens Ex-CDU-Abgeordneter – begründete 1991 die Gruppierung Unabhängige Ökologen Deutschland. Auf der Seite unzensuriert.at wird das Manifest der Unabhängigen Ökologen unter der Überschrift „Grün-Politik ohne Linksdrall“ als richtungsweisend bezeichnet. Gelobt wird hier neben der Forderung nach Erhalt des ökologischen Gleichgewichts die „Vielfalt der Völker“. Ein Zitat:

Als konservativen Kern formuliert das Manifest die Liebe zum eigenen Land, die Pflege des Reichtums der Sprachen, Ethnien und Kulturen und die Ablehnung von politischem Zentralismus und multikultureller Vermassung.

Das Prinzip der „Vielfalt der Völker“ wirkt auf den ersten Blick so überhaupt nicht passend für unzensuriert.at. Ebenso wie die Unabhängigen Ökologen Deutschlands vertritt auch unzensuriert.at das Prinzip eines Kulturalismus als Neorassismus. Man geht von der „Kultur“ als unveränderbarer Größe und Eigenschaft aus. Wesentliche Eigenschaften von Individuen werden auf die kulturellen Eigenschaften der Gruppe beschränkt, der der Einzelne angehört. Identität wird hier eindeutig zugeschrieben und kann in diesem Modell nicht individuell definiert werden. Das Ideal im Sinne dieses Kulturalismus ist der Erhalt der einzelnen, nebeneinander existierenden Volksgruppen, nicht jedoch deren „Vermischung“, was mit dem „Volkstod“ gleichgesetzt wird.

Exkurs FPÖ
An dieser Stelle ein kleiner Exkurs: Der Slogan „Umweltschutz ist Heimatzschutz“ und die Forderung nach energiewirtschaftlicher Autarkie finden sich übrigens nicht nur bei der NPD, sondern auch bei der FPÖ – ebenso die ideologische Überhöhung des Bauernstandes als Träger und Erhalter einer genuin österreichischen Kulturlandschaft. Im „Handbuch freiheitlicher Politik“ ist unter dem Kapitel „Umweltschutz ist Heimatschutz“ zu lesen:

Die österreichische Kulturlandschaft wurde über Jahrhunderte durch die bäuerliche Bearbeitung kultiviert und geprägt. Sie bildet gemeinsam mit den ländlichen Siedlungsformen, den Nutztierarten, den Bewirtschaftungsformen und dem ländlichen Brauchtum die Landeskultur.

Das Verbot des Schächtens ohne vorherige Betäubung will die FPÖ sogar auf Ebene eines Verfassungsgesetzes verankern – mit der direkten Kritik an den verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechten gesetzlich anerkannter Religionsgemeinschaften (Punkt 2.4.4.).

Einen besonderen Stellenwert besitzt das Thema Ökologie in der Esoterik. Innerhalb der schier unüberschaubaren esoterischen Strömungen existieren auch hier Subszenen, die in einer geschlossenen rechtsextremen Ideologie zu verorten sind. Ein Grund dafür ist, dass gewisse esoterische, neopaganistische und so genannte „neuheidnische“ Grundprinzipien Ankerpunkte für und Schnittmengen mit rechtsextremem Gedankengut bilden. Mit Generalisierungen muss man hier natürlich vorsichtig sein. Dass diese partiellen Übereinstimmungen in Philosophie und Ideologie existieren, ist jedoch deutlich. Die Natur erhält hier Subjektcharakter, wird zur Instanz erhoben. Um ökologische und gesellschaftliche Katastrophen zu vermeiden, gilt es bestimmte Naturgesetze zu befolgen. Biologistische Vorstellungen wie die „Ungleichwertigkeit der Rassen“ oder die Existenz von „Wurzelrassen“ werden mit Prinzipien des Neopaganismus, der Anthroposophie oder Blut-und-Boden-Ideologie verbunden.

Ein Beispiel für die Verbindung von einer Spielart der so genannten „Karmalehre“ und rassistischen Prinzipien ist das Buch „Jedem das seine“ des deutschen „Reinkarnationstherapeuten“ Trutz Hardo, wo er schrieb:

Doch bedenke, nicht er hat den Juden das Schicksal der Gaskammern zuerteilt, sondern jene haben es sich selbst ausgesucht, denn nichts geschah gegen ihren Wunsch und ihren Willen. Hitler ist nur der Vollstrecker ihres Willens!

Hardo wurde wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Besonders populär ist der Bezug auf das Neuheidentum und Esoterik in unterschiedlichsten Musikrichtungen wie etwa Neofolk oder Black Metal. Auch hier muss wieder angeführt werden, dass nicht alle Folk- oder Blackmetalbands automatisch als rechtsextrem einzustufen sind. Die Grenzen zwischen ideologisch einschlägigen Bands wie etwa der NSBM-Band BURZUM und unpolitischen Gruppen sind jedoch bisweilen fließend. In auf den ersten Blick unauffälligen Bandprojekten finden sich immer wieder einzelne Musiker, die durchaus eine persönliche Verbindung zur rechtsextremen Szene pflegen.

Als Abschluss meines ersten Blogs möchte ich euch noch Hörbeispiel von der Band Blood Axis liefern. Hinter dem Projekt steht maßgeblich  Michael Moynihan, der einer neuheidnisch-esoterischen Richtung zuzuordnen ist und darauf besteht, nicht als Neonazi, sondern als Faschist bezeichnet zu werden. Seine bekannteste und berüchtigtste Aussage tätigte er 1994 in einem Interview mit dem Magazin „No longer a FANZine“:

The number of six million [Jews killed in the Holocaust] is just arbitrary and inaccurate […]. If I were given the opportunity to start up the next Holocaust, I would definitely have more lenient entry requirements than the Nazis.

Er veröffentlichte unter anderem Beiträge in Plexus – A National Socialist Theoretical Journal – einer US-Neonazi-Zeitschrift und Filosofem – einer neuheidnisch-neonazistischen französischen Zeitschrift.

Um einen Eindruck zu gewinnen, findet ihr hier das Beispiel „Wir rufen deine Wölfe“. Das Lied ist unterlegt mit Zitaten des nationalrevolutionären Begründers einer nichtchristlichen Freikirche Friedrich Hielscher.

 

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