Veranstaltungswoche in Ebensee „80 Jahre Februar 1934“

12feb1934

12. Februar 2014 | 19 Uhr | Arbeiterheim – Schulgasse: Szenische Lesung 
Mit: Ferry Öllinger, Schauspieler, u.a. „SOKO Kitzbühel“ | Lotte Quatember, Schülerin 
Als am 12. Februar 1934 Polizeikräfte und Heimwehr das Linzer Arbeiterheim im Hotel Schiff nach Waffen durchsuchen wollten, stießen sie auf den Widerstand des Schutzbundes. Mit diesen Ereignissen begann der Bürgerkrieg, der nicht nur in Wien, sondern auch in anderen Städten und Gemeinden wie Steyr, Kapfenberg, aber auch Ebensee geführt wurde. Im Mittelpunkt dieser szenischen Lesung stehen Auszüge aus zeitgenössischen Texten und Dokumenten. Sie laden ein zu einer Zeitreise in Ereignisse, die nicht nur die Geschichtsschreibung der Sozialdemokratie nachhaltig prägen sollten.

12. Februar 2014 | 20.30 Uhr | KINO Ebensee: Podiumsgespräch „Februar 1934 – Geschichte und Gegenwart“ 
Mit: Dr. Ewald Hiebl: Historiker Uni Salzburg, freier Mitarbeiter des ORF | Mag. Kathrin Quatember: Historikerin, Mitarbeiterin des Friedensbüros Salzburg | Moderation: Markus Medl 
„Geschichte“ heißt nicht allein, Vergangenes in Form von Namen und Jahreszahlen in unseren Geschichtsbüchern festzuhalten – „Geschichte“ heißt auch, sich die Frage zu stellen, wie Vergangenes in die Gegenwart nachwirkt und diese beeinflusst. „Welche Relevanz besitzen die Ereignisse des Februar 1934 heute?“ und „Wie hat sich die Erinnerung an den Februar 1934 in der Zweiten Republik gewandelt?“ sind nur zwei Fragen, die im Zentrum dieses Podiumsgesprächs stehen sollen.
Die Veranstaltung auf Facebook.

Die Veranstaltungen des 12. Februar 2014 sind eine VA-Kooperation von: SPÖ Bezirk Gmunden, Kulturverein KINO EBENSEE, Gemeinde Ebensee, Zeitgeschichte Museum Ebensee, Arbeiterheim Ebensee.

Geführter Ortsrundgang „Die Februarereignisse 1934 in Ebensee“ | 15. Februar 2014  | 10.00, 13.00 und 15.00 Uhr | Anmeldung verpflichtend!
Die Ereignisse rund um den 12. Februar 1934 konzentrierten sich nicht nur auf die Städte Wien und Linz, sondern blieben in den Tagen zwischen dem 12. und 17. Februar auch in Ebensee nicht ohne Folgen. Das Foto der verhafteten Schutzbündler, Betriebsräte und Arbeiter, die sich vor der Hauptschule Ebensee aufstellen mussten, gehört mittlerweile zum kollektiven Gedächtnis Ebensees zum Februar 1934. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren einer Chronologie von Ereignissen, die nicht nur für den Bürgermeister Max Zieger sondern auch für zahlreiche Arbeiter und die sozialdemokratischen Vereine nicht ohne Folgen bleiben sollte.
Die Veranstaltung auf Facebook.

Dauer des Rundgangs: ca. 1,5 Stunden
Startpunkt: Zeitgeschichte Museum Ebensee
Beginn: Rundgang 1 startet um 13 Uhr, Rundgang 2 um 15 Uhr
Anmeldung: Für die Rundgänge 1 und 2 werden zehn Anmeldungen angenommen. Falls nötig kann zusätzlich ein Termin um 10 Uhr angeboten werden.
Anmeldung im Bezirksbüro der SPÖ Gmunden bei
Auer Elisabeth
Bahnhofstraße 27
4810 Gmunden
Tel: 07612/67944
elisabeth.auer(at)spoe.at

Infos zu allen Veranstaltungen auf der Homepage der SPÖ Bezirk Gmunden, der Homepage des KINO EBENSEE und unter memorial-ebensee.at.

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