VA-Tipp: Gedenkstunde für Sinti und Roma | Kritischer Stadtrundgang

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Gedenkstunde für Roma und Sinti | Freitag, 25. April 2014 | Mahnmal für Roma und Sinti, Ignaz Rieder Kai 21, 5020 Salzburg | Beginnzeit: 10 Uhr 

Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden am ehemaligen Trabrennplatz Sinti und Roma zusammengetrieben und von dort in das „Zigeunerlager“ Maxglan gebracht. Aufgrund des Auschwitzerlasses wurde das Lager Maxglan Ende März/Anfang April 1943 aufgelassen. Der Großteil der Roma und Sinti wurde nach Auschwitz deportiert, eine kleinere Gruppe kam nach Lackenbach. Nur wenige überlebten.
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PROGRAMM
Begrüßung: Prof. Rudolf Sarközi | Vorsitzender des Volksgruppenbeirates der Roma
Prolog: Schülerinnen der Klassen 5a und 6r des Gymnasiums St. Ursula mit Unterstützung der LehrerInnen:
Mag. Andrea Sobieszek (Geschichte) | Mag. Rudolf Kranawitter (Musik) | Dr. Gerlinde Katzinger (Religion, Klassenvorstand)
Musik: Raim Schobesberger mit Begleitung
Ansprachen: Rosa Gitta Martl und Nicole Sevik | Verein Ketani für Sinti und Roma, Linz
Dr. Heinz Schaden | Bürgermeister der Stadt Salzburg
Dr. Felix Müller | Landesgeschäftsführer SPÖ-Salzburg
Kranzniederlegung

Eine Veranstaltung von KULTURVEREIN ÖSTERREICHISCHER ROMA, VEREIN KETANI, FRIEDENSBÜRO SALZBURG
Mit Unterstützung von: LAND SALZBURG, BÜRGERLISTE/DIE GRÜNEN SALZBURG, STADT SALZBURG

Kritischer Stadtrundgang „Roma und Sinti in Salzburg – Eine Spurensuche“ | Donnerstag, 24. April 2014 | Startpunkt: Schwarzgrabenweg/Maxglan (Standort des ehemaligen „Zigeunerlagers Maxglan“) | Beginnzeit: 15 Uhr 

Bis heute halten sich die Jahrhunderte alten antiziganistischen Vorurteile und Mythen und auch in der Gegenwart werden Sinti und Roma in Europa diffamiert, diskriminiert, verjagt und massiv angegriffen, wenn nicht sogar ermordet. Ausgehend vom Schicksal und individueller Lebensgeschichten jener Sinti und Roma, die im sog. „Zigeunerlager Maxglan“ bis 1943 von den Nationalsozialisten inhaftiert waren und von dort ins Vernichtungslager Auschwitz und andere Lager deportiert wurden, gehen wir mit Kathrin Quatember vom Friedensbüro Salzburg auf eine Spurensuche: wie gestaltete und gestaltet sich das Leben der Sinti und Roma konkret in und um Salzburg? Woher kommen die weiterhin so starken antiziganistischen Tendenzen und Ausgrenzungsmechanismen?
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Startpunkt: Schwarzgrabenweg (bei der Stolpersteinen am Standort des ehemaligen „Zigeunerlagers Maxglan“)
Endpunkt: Mahnmal für Roma und Sinti, Ignaz-Rieder-Kai 21
Dauer des Rundgangs: ca. 2 Stunden
Teilnahme am Rundgang kostenlos!  Kosten für die Busfahrt vom Schwarzgrabenweg in die Innenstadt: max. 2,40 (bei Kauf im Obus).
Rundgang wird geleitet von: Kathrin Quatember (Historikerin, Mitarbeiterin des Friedensbüros)

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