World Wide Web, im öffentlichen Raum und auf den Stammtischen hinterlassen. Wo bleibt das Ernstnehmen unserer Ängste? Ich würde mit meinen Anliegen auch gerne ernstgenommen werden. Ich wünsche mir auch, dass meine Stimme gehört wird. Laut genug schreien würde ich – gemeinsam mit vielen anderen – ja auch. Warum soll ich eine Sozialdemokratie noch weiterhin verteidigen, wenn Sie nicht fähig sind, diese Sozialdemokratie und ihre Grundsätze zu verteidigen? Allem voran der stets so hochgehaltenen „Antifaschismus“, der mit dieser Koalitionsentscheidung keiner mehr ist. Sie – Herr Niessl – und mit Ihnen die gesamte SPÖ Burgenland und jene, die nichts dabei finden, sich mit der FPÖ auf ein Packl zu hauen, scheren sich einen feuchten Kehricht um die Vergangenheit und die verwerfliche Gegenwart der FPÖ. Sie scheren sich weder darum, dass eine historische Direktverbindung dieser Partei zum Nationalsozialismus besteht, noch um jene, die für die Verteidigung der sozialdemokratischen Grundsätze, die Ihnen offensichtlich nichts mehr bedeuten, gelitten haben und gestorben sind. Sie spucken auf die Flüchtlinge, die von der FPÖ verbal attackiert und kriminalisiert werden. Das nur in aller Deutlichkeit. Die Sozialdemokratie war doch immer so stolz auf ihr historisches Erbe – auf den Kampf für die ArbeiterInnenrechte, den Kampf für die Menschenrechte, den antifaschistischen Kampf, den Kampf für einen modernen Sozialstaat und den Kampf für mehr Solidarität. Mit Ihrer Entscheidung haben wir alle diesen Kampf verloren.]]>

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