eigenen Eltern für geistesgestört zu erklären, nur weil sie es nicht goutieren, wenn sich die Kinder in einer rechtsextremen Bewegung engagieren. So sehr Strache und die FPÖ auch versuchen, sie als „friedlich“ darzustellen, so sehr widerspricht die Agitation dieser Behauptung. Sehen wir uns diese Identitären an, so müssen wir ehrlich gestehen, dass sie im Endeffekt ein Haufen selbstverliebter und verwöhnter Möchtegern-Führer sind, die für sich beanspruchen, gesellschaftliche Revolutionäre zu sein. Nicht wenige aus der Führungsriege studieren Geschichte und sollten eigentlich wissen, dass zur sozialen Revolution mehr dazugehört als Transparente vor sich herzutragen und gegen Minderheiten zu mobilisieren. Natürlich sollten wir sie nicht unterschätzen. Ihnen aber gleichzeitig die kalte Schulter zu zeigen und zu signalisieren, dass wir uns nicht vor ihnen fürchten, sollte ebenso unsere Aufgabe sein. Das hat nichts mit linksextrem zu tun. Sondern schlicht mit der Erkenntnis, dass Spaltung, Hass und herbeigeschwurbelte Identitätsprobleme (die die Identitären zweifellos haben) eine Gesellschaft noch nie weitergebracht haben. Liebe Identitäre: Ihr seid langweilig. Und ihr skandiert nix, was nicht schon irgendwann da gewesen wäre. Sinn- und identitätsstiftend zu sein, ist nicht gerade euer Ding. Ihr könnt gerne weiterhin marschieren, verletzen, hetzen und beleidigen. Die Tatsache, dass ihr das in einer freien Gesellschaft überhaupt tun könnt, ohne im Häfn zu landen, verdankt ihr jenen, die sich euch entgegenstellen. Vergesst das nicht.]]>

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