Die Causa Löhner | Der verzweifelte Kampf einer Frau

Das NS-Regime hat sich wie kein anderes Regime systematisch an Vertreibung und Mord bereichert. Geschönt durch eine übertriebene Bürokratie wird der Anschein von Legalität und Rechtmäßigkeit erweckt. Tatsächlich bereichern sich Funktionäre, Handlanger und vermeintliche „Mitläufer“ maßlos.
Der Librettist Fritz Beda-Löhner kauft 1932 die „Villa Schratt“ in Bad Ischl für seine Frau Helene. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 beginnen selbstermächtigte und übereifrige Ariseure, den Prozess der Enteignung der Löhners in Gang zu setzen. Doch Helene Löhner – ihr Mann wurde kurz nach dem „Anschluss bereits verhaftet – wehrt sich.

„Der Leiter des Zeitgeschichte Museums Ebensee, Wolfgang Quatember hat die Causa Löhner recherchiert. Er und die Historikerinnen Tina Walzer, Jutta Hohenauer sowie Markus Priller vom Verein Lernen aus der Zeitgeschichte, sowie der ehem. Leiter der Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien für jüdische NS-Verfolgte, Ingo Zechner, beziehen zu diesem brisanten Fall Stellung.“ (Quelle: Medienbegleitheft zur DVD 12491)
Daten zum Film „Die Causa Löhner“ | Filmfonds Wien

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