Frauen stärker unterstützen“ auf Seite 18. Im Text wird nämlich eigentlich gar nix gesagt. Auch nicht zur Gurken-Highheels-Flascherl-Lippenstift-Tablet-Kombination. Da sind Sie sich auch nicht ganz sicher? Ja wenn Sie’s nicht wissen. Vielleicht könnten’S ja bei der Agentur nachfragen, der das eingefallen ist. Das wär‘ sehr nett. Was ich arbeite? Also wissen Sie. An sich bin ich ja Historikerin. Grundsätzlich bin ich Projektmitarbeiterin. Nebenher a bissl politische Bildung, Vorträge, Social Media Management, Schreiben…Was halt so daherkommt. Wie? Was meinen Sie? Sie müssten a bissl lauter reden, die am Nebentisch schreien so. Da hört man sich ja selber beim Denken nicht! Is‘ da drüben jetzt a Ruh. Gibt’s ja nicht… Was sagten Sie? Dass Sie sich freuen, dass ich eine Leistungsträgerin bin. Hm. Das find‘ ich jetzt spannend. Weil wenn’s nämlich nach Ihrer Partei geht… Ja, tschuidign. Bewegung…Also wenn’s nach Ihrer Bewegung geht, dann bin ich nämlich keine Leistungsträgerin. Ich bin keine Großerbin, hab‘ keine Unternehmen und vom Verdienst her würd‘ ich nicht einmal in Ihr Steuerentlastungsprogramm fallen. Aber ich nehm’s nicht persönlich. Mich hätt’s ja überrascht, würd’s anders sein. Ob ich Sie trotzdem wählen würde? Puh. Ich meine, Sie bemühen sich da so, setzen sich zu mir her, reden mit mir. Da möcht‘ ich wirklich nicht unhöflich sein. Wollen’S noch a Achterl? *Dieses Gespräch ist natürlich reine Fiktion und hat niemals in dieser oder anderer Form stattgefunden. Die künstlerische Freiheit ist wahrlich ein Segen.]]>

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