Recherche und das Thematisieren von Marginalisierung und -ismen braucht Kooperation, Wertschätzung und Vertrauen. Über die letzten Jahre sind immer wieder wechselnde und informelle Kooperationen und Zusammenarbeit in unterschiedlichster Form entstanden. Neue Netzwerke haben sich gebildet. An dieser Stelle sollen aktuelle Kooperationspartner*innen sichtbar gemacht werden, mit denen ich auf verschiedenen Ebenen zusammenarbeite.

Ihr habt Interesse an einer Kooperation – in welcher Form auch immer? Dann zögert nicht und meldet euch.


Armut ist leise, still. Armut schreit nicht, sie lässt die Betroffenen verstummen. Armut präsentiert sich nicht gern in der Öffentlichkeit. Armut ist Scham. Schande. Armut ist Versagen. Armut konfrontiert dich mit Vorurteilen. Armut kostet Kraft. Sehr viel Kraft. Und sie macht krank. Psychisch und physisch. Armut nimmt dir das Recht, etwas zu verlangen. Armut soll nicht gesehen werden. Sie ist nicht schön. Dennoch ist sie allgegenwärtig. Bei deinen Nachbarn, bei den Kollegen, in der Schule, in deinem Viertel. Meistens versteckt. Unsichtbar. Armut ist nach wie vor ein Tabuthema. Deshalb will das Projekt (Un-)Sichtbar die Armut sichtbar machen. Ihr eine Stimme geben, viele Stimmen. Ziel des Projekts ist es, viele unterschiedliche Geschichten zu finden, zu erzählen und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Projektkontakt: kontakt(at)un-sichtbar.com