Die Liga der Smoothies und Minister

Die Diskursverschiebung nach rechts ist jetzt an sich nichts Neues. Und schon seit Jahren zu beobachten. Besonders eindrücklich wird es jedoch, wenn man es an konkreten Beispielen festmacht.

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Wenn Hass explodiert

„Ich hätt nicht gebremst.“ „Ich hoffe, die Straßenbahn hat gewonnen und nehme den Tramfahrer virtuell in die Arme. Wer will schon Schei*ße auf der Windschutzscheibe?“ „Hut ab vor dem Bim-Fahrer!“ I hätt die Courage net ghabt und wär drüber gefahren“ „Ja so vergeht die Zeit. Früher hatten wir dazu Duschen. Und gleich daneben den Heizungsraum.“…

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Wenn man keine Identität findet, wird man identitär. Ein offener Brief an die StöraktionistInnen vom 27. Jänner 2015 in Salzburg

Ihr wähnt euch stark und revolutionär mit eurem Transparent, euren Parolen, dem Megafon und euren Flugzetteln in eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vielfalt in Gefahr!“ eurer selbstgezimmerten Feindbilder – aka „Gutmenschen“ – zu stiefeln. So geschehen – für alle die’s nicht wissen – am 27. Jänner 2015 (exakt am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz)…

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„Nach unserer Ansicht gibt es keine Diskriminierung.“ Kontinuitäten einer Sündenbockpolitik

„Anständige Zigeuner zu töten, das versaut bloß die Message“, sagt ein Polizist zu einem anderen. Die beiden stehen in einem von Schüssen durchlöcherten Haus einer ermordeten Roma-Familie. eine Schlüsselszene des Films Csak a szél (Just the wind“) von Benedek Fliegauf, der auf der Berlinale 2012 ausgezeichnet wurde und die Zeit einer Mordserie in den Jahren 2008 und 2009 nachzeichnet, zu deren Höhepunkt vier mittlerweile verurteilte…

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