Lesen tut gut. Zuhören auch. Hier findet ihr neben Mitschnitten von Sendungen, wo ich zu Gast war, Produktionen mit meiner Beteiligung. Haut euch das aufs Ohr! Einfach scrollen, schmökern, anhören.


2019 | Videos zur Veranstaltungsreihe
„12. Februar 1934 – Geschichte und Auftrag“

Eine Kooperation von: Zeitgeschichte Museum Ebensee, KINO EBENSEE, Verein Arbeiter*innenheim, Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ, SPÖ Oberösterreich, FSG- Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter*innen, SBV PROGE.

2019 | Audio |Podiumsgespräch „12. Februar 1934 – Geschichte und Auftrag“

12. Februar 1934 – Geschichte und Auftrag: So lautete der Titel einer Veranstaltungsreihe in Linz und Ebensee anlässlich 85 Jahre Februar 1934. Ein breites Organisationsbündnis schloss sich zusammen, um sich im Rahmen unterschiedlicher Formate mit den Februarereignissen auseinanderzusetzen: Regionalgeschichtlich, literarisch, durch den Blick der Zeitgenoss*innen und nicht zuletzt mit der Frage, was der Februar 1934 eigentlich mit uns zu tun hat.

Am 12. Februar 2019 diskutierte ein hochkarätiges Podium im Arbeiterheim Ebensee zur Frage, welche Relevanz der Februar 1934 für die Gegenwart hat, was wir unter „roher Bürgerlichkeit“ verstehen können und welche Fragen wir uns heute stellen müssen. Am Podium: Natascha Strobl, Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismusforscherin mit Schwerpunkt Neue Rechte aus Wien und Willi Mernyi, Gewerkschafter und Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich. 
Moderiert wurde das Gespräch unter dem Titel „12. Februar 1934 – Geschichte und Auftrag“ von Wiltrud Hackl, Kulturarbeiterin, Autorin und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Kulturpolitik Oberösterreich.

Eine Kooperation von Zeitgeschichte Museum Ebensee, Kulturverein Kino Ebensee, Verein Arbeiterheim, Gesellschaft für Kulturpolitik Oberösterreich, SPÖ Oberösterreich, Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter*innen, dem Sozialdemokratischen Bildungsverein und Pro-Ge.

2018 | Kepler Salon 16. Surprise: Hoppla! NS-Geschichte im Stadtraum

Im Umgang mit nationalsozialistischer Stadtgeschichte gab und gibt es viele Stolpersteine. Viele Kommunen tun sich bis heute schwer, einen offenen Zugang dazu zu finden. Besonders herausfordernd scheint dies immer dann, wenn es nicht um Publikationen, Ausstellungen oder Konferenzen geht, sondern um die permanente Auseinandersetzung im öffentlichen Raum. Dann schleppen sich die Prozesse, werden in Frage gestellt, klein gehalten oder gar blockiert.

Was verbirgt sich hinter dieser Abwehr? Was hemmt Städte, sichtbar mit der eigenen NS-Geschichte umzugehen, diese jenseits vereinzelter Denkmäler zugänglich zu machen? Was können Bürger*innen in solchen Prozessen beitragen? Welche Rolle spielen sie bei politischen Entscheidungsfindungen und abseits davon? Was sind mögliche Lösungen? Was können wir von erfolgreichen Beispielen lernen und was bleibt dabei eine ständige Herausforderung?

Gäste: Kathrin Quatember, Alexander Schmidt
Gastgeber: Wolfgang Schmutz
Quelle: dorftv

Link zur Veranstaltungsseite

2018 | FROzine Stadtgespräch: 100 Jahre zähes Ringen um Gleichstellung. Radio FRO

Eleonore Gillinger, Austria Guide sowie Kathrin Quatember, Historikerin und Julia Schuster, Genderforschung JKU diskutieren mit Sigrid Ecker über den Kampf um Gleichstellung von Frau und Mann damals, wie heute.
Zur Sendungsseite des FROzine.

100 Jahre Frauenwahlrecht- klar ist das ein Grund zum Feiern. Aber noch viel mehr Grund die Frage zu stellen, warum hat der zähe Kampf um Gleichstellung und Gleichberechtigung im 21. Jahrhundert noch immer hohe Priorität? 100 Jahre und (k)ein bisschen gleichberechtigt, 100 Jahre Frauenwahlrecht- Gleichberechtigung in kleinen Schritten, 100 Jahre ein Schritt nach vor und zwei zurück….mir würden noch etliche Sprüche einfallen, die das Problem unserer Zeit beschreiben: WIR SIND IMMER NOCH MEILENWEIT ENTFERNT VON DER GLEICHSTELLUNG VON MANN UND FRAU IN ÖSTERREICH!Woran liegt das im Detail? Wie war es damals? Was lässt sich vergleichen, was umlegen auf heute? Wo haben wir uns entwickelt? Was steht heute an? All diese Fragen diskutiert FROzine Redaktionsleiterin Sigrid Ecker mit

  • Eleonore Gillinger, Austria Guide
  • Julia Schuster, Genderforschung JKU
  • Kathrin Quatember, Historikerin

Das Frauenbüro der Stadt Linz veranstaltete einen Stadtrundgang mit Austrian Guide Eleonore Gillinger, der die Entstehung des Frauenwahlrechts, Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen in Linz im 19./20. Jahrhundert, die Gründung der ersten Linzer Frauenvereine im 19. Jahrhundert sowie die erste Wahl im Februar 2019 zum Inhalt hatte.

Wir wandern im Geiste im Studiogespräch einige dieser Stationen ab und greifen Themen auf, um sie weiterzudiskutieren.

Wo wurde gekämpft und demonstriert? Wie wurde das unterdrückt und bekämpft? Wo können wir diese Spuren im öffentlichen Raum finden? Und was weht uns heute ins Gesicht- als Hass im Netz, Gewalt in den Familien und Beziehungen, oder auch als strukturieller Gewalt?
Auch Arbeitsrechte waren ein wesentlicher Punkt damals und sind es aktuell wieder.
Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker

2018 | Parolen Paroli bieten. Argumentationen gegen Stammtischparolen. Radiofabrik

Welche Strategien unterstützen ein sprachliches Verhalten, das gesellschaftliche Diversität abbildet und herzustellen sucht? Wie können wir diskriminatorischen Mechanismen und Barrieren begegnen? Die Expert*innenrunde Hans Peter Graß(Fokus Alltagssprache, Friedensbüro), Persson Perry Baumgartinger (Fokus Geschlecht, Uni Wissenschaft & Kunst), Christine Steger (Fokus Disability, Universität Salzburg) und Florian Preisig (Fokus Arbeitsmarkt, AK Salzburg) widmet sich in Impulsvorträgen Argumenten gegen Stammtischparolen, diskriminierenden sprachlichen Alltagserfahrungen und stellt Strategien gegen Exklusionsmechanismen und gesellschaftliche Ungleichheiten vor. Moderation: Kathrin Quatember.

Fr. 12.10.18, 19 Uhr im UnikumSky, Unipark Nonntal Dachterrasse. Eine öffentliche Veranstaltung von Radiofabrik Lehrredaktion und der P-ART Akademie des Kooperationsschwerpunktes Wissenschaft & Kunst von Universität Salzburg und Universität Mozarteum.

2018 | Paralleldimension: Studie über rechte Medien in OÖ. Radio FRO

Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der KUPF, und die Historikerin Kathrin Quatember stellen die Studie „Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ“ vor, in der die neuen Medien vom rechten Rand untersucht werden. 
Zur Sendungsseite des FROzine

Wochenblick, Alles roger?, Info Direkt. Derartige Medien sehen sich selbst zwischen reiner Wahrheit und medialer Avantgarde. Mit dem Wochenblick und dem Magazin Info DIREKT gibt es gleich 2 solcher sogenannter „Alternativmedien“ in Oberösterreich. Wie sehen die Inhalte aus? Wer sind die Autor*innen? Und welche Kommunikationsstrategien verfolgen sie?

Die oberösterreichische Historikerin Kathrin Quatember hat für die Studie Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ die neuen Medien vom rechten Rand untersucht. Die 76 Seiten umfassende Studie wurde von der Kulturplattform OÖ in Auftrag gegeben und erstmals am 19. Mai auf der#Mediana18 – Konferenz zu Medien, Kultur & Demokratie präsentiert.

Dazu diskutieren im Studio:

  • Kathrin Quatember, Historikerin, Autorin der Studie Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ
  • Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ (KUPF)

Die Studie steht auf der Website kupf.at zum Download bereit. Direktlink als PDF

Wie Breitbart in den USA oder das kremltreue „Russia Today“ bedienen sich auch die in der Studie untersuchten Medien einer nach außen gerichteten Botschaft, die „echte Wahrheit“ und objektive Berichterstattung verspricht. Man wirbt damit, nicht Teil des sogenannten „Mainstreams“ zu sein, der angeblich von der Politik bis hin zu vermeintlichen Kräften, die im Hintergrund agieren gelenkt wird. Alles was nicht der eigenen Ideologie entspricht, wird diffamiert durch Kampagnen gegen Einzelpersonen wie Journalist*innen und Politiker*innen sowie Institutionen wie Vereine und Medien.

Im Studiogespräch diskutieren wir u.a., wie man sich gegen solche Angriffe wehren kann und soll, welche Botschaften diese selbsternannten „Alternativmedien“ bieten und welches Bild von der Gesellschaft und Kultur gezeichnet wird. Was ist das Ziel dieser Medien und wie können diese Medien ideologisch und parteipolitisch verortet werden?
Moderation: Michael Diesenreither

2018 | Vom Verschwinden der Frauen aus der Öffentlichkeit. Radio FRO

Mittlerweile maturieren und studieren in Österreich mehr Frauen als Männer und doch: Irgendwann verschwinden (gut qualifizierte) Frauen aus der öffentlichen Wahrnehmung. Es fehlen die Frauen in entscheidenden Positionen.

Not to disappear! Eine 5teilige Radioreihe zum Verschwinden von Frauen aus der Öffentlichkeit. Eine Sendereihe in Kooperation mit der Gesellschaft für Kulturpolitik www.gfk-ooe.at.

Über das Verschwinden von Frauen diskutiert Daniela Banglmayr mit Leonie Kapfer (Sprecherin Frauenvolksbegehren OÖ), Kathrin Quatember (Historikerin) und Julia Schuster (JKU). Mehr Infos & Link zur Sendungsseite.

2013 | FVONK Dich FREI. Radiofabrik

Als Alltagsheldin zu Gast bei Su Karrer und Karo Lehner. Heldinnentitel verdient? Hört und entscheidet selber.

2013 | APROPOS – Das Straßenmagazin. Radiofabrik

Am 12. März 2013 – damals arbeitete ich im Friedensbüro Salzburg – war ich zu Gast bei Georg und Evelyne. Den Bericht der beiden über die Sendung finden ihr hier. Infos zu Apropos – Das Straßenmagazin gibt’s hier.

2010 | Roma & Sinti – Die Angst vor dem Fremden

In der Sondersendung des Projekts „Unsere Meinung ist zumutbar“ aus dem Jahr 2010 der Freien Radios in Österreich erfahrt ihr mehr über eine Volksgruppe und noch heute existierende Vorurteile, über die Lebenswelten der Roma und Sinti in Österreich. Aktuelle Themen wie soziale Ausgrenzung, alltägliche Hürden sowie Bildung als Sprungbrett in eine gesicherte Zukunft werden bearbeitet. Rudolf Sarközi, Obmann des Kulturverein Österreichischer Roma, Nicole Sevik und Gitta Martl vom Verein Ketani verhelfen zu detaillierten Einblicken in ihre Arbeit und die Situation der Roma und Sinti in Österreich. Außerdem erfahren Sie über den Verlauf der Konflikte rund um eine Roma-Hochzeit in Puch bei Salzburg im Juni 2010. Anhand der unterschiedlichen Reaktionen kann aufgezeigt werden, wie Vorurteile und alte Feindbilder nach wie vor unser Denken und Handeln beeinflussen.

Georg Karl und ich führen euch durch diese Stunde die sich nicht zuletzt mit der Angst vor dem Fremden beschäftigt.